Ein Zwischenstopp in Yokohama zum Herunterkommen. Viel Sehenswertes gibt es hier nicht, bei Nacht ist jedoch das Hafenviertel mit den alten Backsteingenäuden und Chinatown 1 kleiner Augenschmaus. Und ein riiiiesen Blutmond ging am ersten Abend auf! Das war ne Kuller! Hatte leider nur den Toaster zum Fotografieren dabei, sonst wäre das 1 klasse Bild geworden.

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Odawara mit seiner Burg landete ich in Fujinomya, das im Südwesten des Fuji-san liegt und mir den ersten naheliegenden Blick auf denselbigen verschaffte. Der Ort ist ziemlich geruhsam, die Shopping Street ist mehr von geschlossenen, rostigen Ladentoren gesäumt, als von offenen Geschäften und selbst aus diesen blickten die Ladenbesitzer erwartungsvoll heraus in der Hoffnung, dass irgendeine Kundschaft aufkreuzt.

Ich war im Gegensatz zu Tokyo diesmal keiner von diesen. Ich habe etwas abgeschalten, die Reiseroute weitergeplant und mich über notwendiges Equipment und die verschieden schwierigen Wege zum Fuji-san hoch vorbereitet. Das war auch eine gute Ablenkung erneut eintreffender Nachrichten. So gänzlich wohlwollend soll dieses Jahr einfach nicht vorübergehen.

Welchen Weg man letztendlich auch wählt, es führen alle nach oben.